Die Schnittstelle zwischen Glaube und Medizin

Projekte

Projekt „Life Medical Center“ (LMC) / „Clinica Pro Vita“ (CPV)

Ziel dieser eng miteinander verbundenen Projekte ist es, in Rumänien neue Standards in Medizin und Moral zu setzen.
Oberstes Prinzip ist der tiefe Respekt vor dem menschlichen Leben, wie es der Herr schenkt, ganz unabhängig von Entwicklungsstufe oder äußerlichen Beschaffenheiten.

Der medizinische Standard und das Verhältnis Arzt / Patient sind in Rumänien heute nicht viel besser als in Zeiten des Kommunismus. Die völlig unterbezahlten Ärzte haben oftmals mit gänzlich veralteter Infrastruktur zu kämpfen. Bestechungen sind Usus, und oft sind Ärzte praktisch darauf angewiesen, um zu überleben.
Durch eben erwähnte Umstände baut sich bei vielen Ärzten Frust auf, den sie letztendlich wieder am Patienten auslassen. Daraus folgt ein ungemein schlechtes Verhältnis zwischen Arzt und Patient, von der Qualität der Behandlung ganz zu schweigen.

Im Life Medical Center soll das Personal nicht nur anständig entlohnt werden, sondern auch das Verhältnis Arzt / Patient und die Qualität von Infrastruktur und Behandlungen sollen ein noch nie da gewesenes Niveau erreichen.
Der tiefe Respekt vor dem Leben, dem sich diese Klinik verschreibt, hat zur Folge, dass jeder hier tätige Arzt überzeugter Abtreibungsgegner ist, und somit derartige Eingriffe kein Thema sind.

Initiator und Leiter beider Projekte (LMC und CPV) ist Dr. David Ille.
Er schloss sein Medizinstudium an der Universität Cluj-Napoca 1986 mit Auszeichnung ab. 1994 endete seine Zeit als Assistenzarzt in der Pädiatrie.
Zwei Jahre später eröffnete er eine eigene Privat-Praxis.
Seit 1998 ist er Leiter der „Clinica Pro Vita“.
Parallel dazu startet er nun auch das „Life Medical Center“.

Deteilinformationen über beide Projekte stehen im Project-Case-Statement (englisch) und in dessen deutscher Zusammenfassung Es beginnt mit deren Visionen und Missionen setzt fort über die Erklärung der Hintergründe und Konzeptionen und endet bei konkreten Budget- und Zeitplänen.

Und hier bittet ein Gebetsbrief (ebenfalls englisch) von Dr. David Ille darum, beim Herrn das eine oder andere gute Wort für seine Projekte einzulegen.


Projekt „Miakwadang“

Hilfe zur Selbsthilfe im Südsudan

Über 20 Jahre lang kannte der Südsudan nichts anderes als Bürgerkrieg. Nun nach dessen ende gibt es Hoffnung für die Region.
Der Kirchdorfer Arzt Dr. Herbert Bronnenmayer, der selbst lange im Sudan lebte, möchte sich nun mit dem Projekt „Miakwadang“ (frei übersetzt „Zukunft") für die dortige Bevölkerung einbringen. Ziel dieses Projektes ist es, der größten Bevölkerungsgruppe in dieser Region, den Dinka, zur Selbsthilfe zu verhelfen.
Dieses Wiederaufbau-Projekt steht auf den folgenden fünf Säulen:

  1. Medizinische Hilfe, besonders Präventionsarbeit.
  2. Stärkung der Landwirtschaft, insbesondere des Anbaus von Obstbäumen und der Rinder- und Hühnerzucht.
  3. Förderung von Bildung.
    100 Euro halten einen Lehrer für ein Monat in der Region. Bücher und Schreibmaterial sind natürlich ebenso notwendig.
  4. Vergabe von Kleinkrediten zur Förderung und Belebung der lokalen Strukturen.
  5. Wiederbelebung der ursprünglichen Kunst und Kultur.

Weitere Informationen:


ARCHAE Austria,       ZVR 364424886,       Member of ICMDA