Losung und Lehrtext für Dienstag, 7. Februar 2012:
Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe.
Psalm 93,4
Jesus stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.
Markus 4,39
The Envitable Ethical Quagmire of Human Genetic Engineering Dr. Ray Bohlin
Jetzt als Powerpointpräsentation
Dr. John Patrick: Nucleus - 2003
Für die meisten Menschen ist Hippokrates eine Figur aus grauer Vorzeit, die irgendwie verbunden scheint mit Medizin und praktischer Ethik. Es verleiht einem eine gewisse Beruhigung, wenn man weiß, daß Ärzte beim Abschluß ihrer Ausbildung den hippokratischen Eid geleistet haben. Tatsache aber ist, daß nur sehr wenige den Eid in seiner ursprünglichen Form leisten; einige verwenden eine überarbeitete Version, die nur mehr den Namen führt, aber ohne eigentlichen Inhalt ist. Viele wollen gar keine Verpflichtung auf strenge ethische Richtlinien mehr eingehen. Es gibt Bioethiker, die meinen, daß dieser Eid in unserer Gesellschaft nicht mehr relevant ist.
Ich gehe in meinem Beitrag nicht auf den historischen Hippokrates ein, zumal seine wirkliche Existenz noch Gegenstand von Diskussionen ist. Meine Ziele sind mehr theologisch-philosophisch als historisch.
Etwa 98% der amerikanischen und 50 % der britischen Medizinstudenten leisten einen Eid, entweder am Anfang des Studiums oder zum Abschluß. Aber nur sehr selten enthält dieser Eid alle ursprünglichen Merkmale.
Es soll gezeigt werden, daß der hippokratische Eid heute mehr oder weniger nur mehr als Etikette verwendet wird, um die Öffentlichkeit nicht zu verunsichern. In Wahrheit aber sind die ursprünglichen Inhalte verloren gegangen.
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