Losung und Lehrtext für Samstag, 4. September 2010:
Sieh her, ich nehme deine Sünde von dir und lasse dir Feierkleider anziehen.
Sacharja 3,4
Seht die Lilien an, wie sie wachsen: sie spinnen nicht, sie weben nicht. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleingläubigen!
Lukas 12,27-28
Schlagworte: Abtreibung ist schädlich, Autonomie der Mutter, Aufdeckung von Informationen, Kompensation/Legale Methoden, Leben des Fetus, Zwang
Dr. Roselle Ward & Dr. Pamela Sims: CMF File 23 - 2003
Die Autorinnen geben einen Überblick über den Stand der Arbtreibungsdiskussion in Großbritannien. Darf das Autonomiestreben der Mutter so weit gehen, dass das Leben des Embryos beendet wird? Biblische Argumente nehmen einen breiten Raum ein (wie Psalm 139), aber auch ein Satz aus dem Eid des Hippokrates.
Komplikationen der Abtreibung sind bekannt: Infektionen, Hämorrhagien, emotionelle Traumata. 1% der Abtreibungen erfolgt wegen einer fetalen Behinderung. Noch seltener gelten Vergewaltigung oder Inzest als Ursache. Christen denken, dass die Gesellschaft ihre Haltung dem Feten gegenüber neu überdenken sollte: Schwangerschaft als Symbol einer tiefen Gastfreundschaft.
Dr. John Wyatt: Triple Helix - 2000
John Wyatt, Professor für Neonatale Pädiatrie am University College London stellt in seinem Artikel dar, inwiefern die Abtreibungsdebatte durch bessere Darstellbarkeit von fetalen Bewegungen, Fortschritten in neonataler Intensivmedizin, die Möglichkeiten der Neonataldiagnostik und das verstärkte Auftreten von (Selbst)hilfe-Gruppierungen für Behindertenrechte immer komplexer wird. Er führt weiters aus, welche Rolle christliche Ärzte zum Schutz des Ungeborenen spielen können. Und zeigt, warum die neue Debatte echte Möglichkeiten für christliche Ärzte bietet.
Dr. Greg Gardner: Triple Helix - 2002
Die meisten Menschen verbleiben ambivalent und unsicher bezüglich Abtreibung. Dennoch können Strategien, welche die erheblich gegensätzlichen psychischen und physischen Konsequenzen einer Abtreibung bei Frauen betonen, überzeugen, eine Pro-Leben-Meinung anzunehmen. Die „Abtreibungsindustrie“ schadet den Frauen durch Zwang, fehlendes Angebot an ausreichenden Informationen, die Verleugnung Hoch-Risiko-Patienten vor den Folgen zu schützen und inadäquates Angebot der Kompensation für betroffene Frauen. Christen haben dabei eine sehr wichtige Aufgabe. Mit der Hilfe von politischen und legalen Programmen können die schädlichen Folgen von Abtreibungen verkündet werden um die Menschen herauszufordern und das Recht der Frauen nicht ausgenutzt und missbraucht zu sein verkünden.